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Mehr InformationenDigitalisierung ohne Bindestrich: Wie Smavesto den Beratungsalltag für Vermittler verändert
Oft bleibt keine Zeit für den Einzelnen, wenn du als Vermittler hunderte Fonds und ETFs betreust. Genau da setzt Smavesto an, sagt Philipp Rüther von Smavesto im Gespräch mit Torsten Jasper im Makler und Vermittler Podcast. Der Start ins neue Jahr motiviert viele, Prozesse zu hinterfragen. Wie lässt sich Beratung einfacher und zugleich rechtssicher gestalten? Was bedeutet es, wenn Vermittler nur als Tippgeber auftreten und der Kunde selbst die Zügel in die Hand nimmt?
Vom klassischen Bankvertrieb zu neuen Rollen
Philipp Rüther hat die Welt der Finanzberatung von verschiedenen Seiten kennengelernt. Vom Sparkassen-Filialgeschäft über den Lebensversicherer mit Fokus auf digitale Kanäle bis zur eigenen Börsenerfahrung. Heute begleitet er als Key Account Manager die Partner von Smavesto. Sein Fazit: „Sparkassen-DNA, Online-Affinität und Lust auf Börse – das passt.“ Damit repräsentiert er einen Vermittlertypus, der zwar vertriebsstark bleibt, aber zunehmend auf schlanke Prozesse und Digitalisierung setzt.
Erklären statt beraten: Weniger Pflichten, mehr Möglichkeiten
Die eigentliche Neuerung bei Smavesto besteht darin, dass Vermittler in eine klare Tippgeberrolle schlüpfen. Sie selektieren, welche Kunden zu Smavesto passen, erklären das Produkt und geben einen Vermittlerlink weiter. Alles Weitere steuert der Kunde selbst über die Website oder App. Nachweisbar entfällt dadurch die bisherige Dokumentationspflicht. „Der Vermittler muss keine Sachkundeprüfung nach §34f haben“, sagt Rüther. Die Aufteilung ist klar: Das Onboarding läuft vollständig digitalisiert, die Risikoprofilierung und finale Entscheidung bleibt beim Kunden, nicht beim Vermittler. Das entlastet und verschiebt auch Verantwortlichkeiten.
Dass dadurch neue Kompetenzprofile gefragt sind, wird deutlich: „Erklären darf der Vermittler immer, beraten nicht“, so Rüther. In der Praxis entscheiden oft Fingerspitzengefühl und eine saubere Grenze zum Beratungsgespräch. Der Mehraufwand für Reportings, Depotführung und klassische Nachweispflichten entfällt. Das gesamte Produktmanagement, vom Reporting bis zum Freistellungsauftrag, bleibt in der Hand des Endkunden.
Vergütungsmodelle, Services und der Blick nach vorn
Klar gefragt wird nach Provision und Leistung. Smavesto bietet zwei Modelle, jeweils transparent: Classic mit einer Gesamtgebühr von einem Prozent pro Jahr, davon erhält der Vermittler 36,25 Basispunkte. Im Premium-Modell steigen Gebühr und Provisionsanteil. Hinzu kommen ergänzende Services für Premiumkunden, etwa eine 24-Stunden-Hotline, Golf-Events oder spezielle Erlebnisse, die Nähe schaffen.
Für den Vermittler bedeutet das: Mehr Kunden im Bestand können digital und ohne Mehraufwand begleitet werden. Die Auswertungsmöglichkeiten für den Bestand sind noch eingeschränkt, doch das Team arbeitet daran, Vermittlern künftig mehr Einblick und Steuerungsmöglichkeiten zu bieten.
Was bleibt für den Alltag?
Wer Beratung vereinfachen und Verantwortung teilen möchte, findet in Smavesto einen Ansatz, der Digitalisierung und Klarheit in den Vordergrund stellt. Vermittler können den Beratungsalltag verschlanken, rechtssicher bleiben und mehr Raum für Akquise und Bestandsarbeit gewinnen. Gleichzeitig bleibt die Kundenschnittstelle bestehen, aber mit klarerer Rollenteilung.
Die Erkenntnis: Der Wandel zur Tippgeberrolle ist nicht nur ein digitaler, sondern auch ein kultureller. Wer bereit ist, loszulassen und Verantwortung an den Kunden zu geben, schafft neue Freiheit im Vertrieb. Die Folge hörst du im Makler und Vermittler Podcast.
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