Folge #321

#321 Vom Bankenwesen zu Domcura: Karriere, KI und Innovation mit Lars Fuchs

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Neues Denken für den Vertrieb: Wie Lars Fuchs und Domcura KI und Praxis zusammenbringen

„Menschen brauchen Menschen, Menschen kaufen von Menschen, Menschen vertrauen Menschen.“ Für Lars Fuchs ist dieser Satz keine Floskel, sondern der rote Faden in seiner Karriere – vom Bankenumfeld über die Versicherungswelt bis in den Vorstand des Assekuradeurs Domcura. Im Gespräch mit Torsten Jasper wird deutlich, wie sehr sich die Branche verändert und wie wichtig Offenheit für Neues bleibt.

Vom Traditionsmodell zum Innovationsmotor

Wer wie Lars Fuchs auf 30 Jahre Finanzdienstleistung zurückblickt, kennt die klassischen Vertriebsschienen. Exklusivvertrieb, Ausschließlichkeit und Banken waren lange das Maß der Dinge, viele Initiativen starteten damals auf Zuruf, ohne heute selbstverständliche regulatorische Fesseln. Lars Fuchs spricht offen darüber, wie sehr sich der Mut zum Experimentieren durch wachsende Regulierung und Risikoaversion verändert hat.

Trotzdem sieht er noch immer Chancen. Ein Assekuradeur könne näher am Kundenbedarf arbeiten, Produkte und Prozesse schneller anpassen, wenn die Kosteneffizienz konsequent mitgedacht wird. Gerade im aktuellen Gebäudegeschäft zeigt sich, wer Geschwindigkeit und Zielgruppenverständnis zusammenbringt, kann substanziell mitspielen. Die enge Zusammenarbeit mit Vermittlern hebt er besonders hervor: „Wir stellen uns an die Seite des Vermittlers und unterstützen die individuellen Anforderungen seiner Zielgruppe.“ Zeitgemäßes Underwriting ist für ihn heute ein Mannschaftssport.

Künstliche Intelligenz im Schadenprozess: Vom Experiment zur Entlastung

Wo andere noch testen, hat Domcura Fakten geschaffen. Aus einer angespannten Schadenrückstandssituation hat das Unternehmen die KI-basierte Bearbeitung von Massenschäden entwickelt und bereits ausgerollt. Die KIM, wie die Kolleginnen und Kollegen ihren KI-Baustein nennen, prüft Unterlagen, fordert Dokumente an und steuert Standardfälle eigenständig bis zur Auszahlung. Lars Fuchs verschweigt nicht, dass der Weg dorthin auch Widerstände im Haus kannte. Erst die Erfahrung, dass wiederkehrende Tätigkeiten schnell, sauber und nachvollziehbar erledigt werden, hat die Akzeptanz wachsen lassen. Heute gibt es Skepsis nur noch bei besonders komplexen Fällen. Am Ende bleibt der Mensch immer im Loop.

Die Erfolge spürt vor allem der Vertrieb. Wer als Makler schneller Rückmeldung zur Schadenabwicklung erhält, muss keine Rechtfertigungsrunden mit Kunden drehen. Die Akzeptanz bei Vermittlern steigt, wenn das Ergebnis stimmt. Genau dort, beim schnellen und transparenten Service, entscheidet sich für Lars Fuchs die Zukunftsfähigkeit. Was bleibt, ist seine Überzeugung, dass Beratung und Betreuung im Zweifel immer einen persönlichen Ansprechpartner brauchen.

Gewerbe als Ergänzung zum Gebäudegeschäft

Domcura denkt weiter und baut den gewerblichen Bereich aus. Neben dem klassischen Wohngebäude-Portfolio wächst die Zusammenarbeit mit Partnern wie der Bayerischen, um auch kleine und mittlere Unternehmen passgenau bedienen zu können. Für Lars Fuchs zählt hier die Mischung aus Standardisierung und kompetenter Begleitung. Gerade im kleingewerblichen Geschäft sieht er weiterhin echten Beratungsbedarf, der nur von Fachleuten im Vertrieb gedeckt werden kann.

Stabilität und Weiterentwicklung

So nüchtern ein Schadenjahr manchmal Bilanz und Rücklage fordert, so klar bleibt bei Domcura die Haltung. Die Absicherung der eigenen vier Wände ist gerade in unsicheren Zeiten für viele Menschen existenziell. Lars Fuchs sieht seine Rolle und die seines Unternehmens darin, Kunden und Vermittler in einem Markt zu unterstützen, der sich weiter konsolidiert. Kooperationen mit internationalen und hiesigen Risikoträgern bieten Flexibilität, die Datenbasis aus dem großen Bestand gibt Sicherheit bei der Steuerung.

Fazit für deinen Alltag

Die Erfahrung aus diesem Gespräch lässt sich auf viele Vertriebssituationen übertragen. Offenheit für technische Innovation, der Mut zur Veränderung und der enge Draht zu Zielgruppenentscheidern machen heute den Unterschied. KI soll dich im Arbeitsalltag entlasten, sie ersetzt aber nicht die wertvollste Währung: das Vertrauen deiner Kunden.

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