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Revolution der Wohngebäudeversicherung? Wie DOMCURA mit KI und internationaler Stärke den Markt neu definiert

Wohngebäudeversicherungen im Wandel: Wie Vermittler mit Haltung Mehrwert schaffen

Zahlungsbereitschaft für Kfz-Versicherungen ist oft höher als für das eigene Haus. Doch gerade die Immobilie braucht Schutz. Das ist mehr als Zahlen, das ist Verantwortung.

Mit dieser Haltung geht Lars Fuchs bei Domcura voran. Im Gespräch mit Torsten Jasper im Makler und Vermittler Podcast wurde deutlich, dass die Wohngebäudeversicherung nicht nur ein Produkt, sondern ein zentraler Baustein für Vermittler ist. Es geht um Stabilität, Erfahrung und darum, wie man die eigene Position im Markt hält, auch wenn andere diese Sparte verlassen.

Stabilität statt Rückzug

Viele Versicherer ziehen sich aus dem Bereich Wohngebäude zurück oder agieren nur noch vorsichtig. Fuchs sieht das nachvollziehbar, weil am Ende die Kalkulatorik entscheidet, wie tragfähig ein Produkt wirklich ist. Dennoch verfolgt Domcura ihren Weg konsequent: Mit Erfahrung, einem neu aufgestellten Vorstand und klarer Kommunikation. Fuchs betont: „Immobilien in Deutschland sind wichtiger Teil des Hab und Guts, eine Investition einmal im Leben vielleicht, und die gilt es adäquat abzusichern.“

Die Prämien wurden in den letzten Jahren angepasst, auch als Reaktion auf außergewöhnliche Schadenjahre wie 2021. Die Herausforderung für Vermittler: Der Preis steigt, während das Thema nicht immer die gleiche emotionale Wirkung hat wie Kfz-Versicherungen. Für viele ist das Auto ein Statussymbol und Risiko wird häufiger sichtbar, das Haus bleibt im Hintergrund. Jasper beschreibt die Lage: „Dein Haus steht halt irgendwo und dein, dein engstes Umfeld und ein paar da mehr wissen, dass du dieses Haus dann besitzt, aber es lässt sich nicht zeigen.“

Emotion und Praxis verbinden

Fuchs sieht das nüchtern: Kunden tun sich schwer damit, die Prämie für ihre Immobilie als angemessen einzuschätzen, weil das Risiko als gering empfunden wird. Doch die Zeiten ändern sich. Seit dem Bernd-Jahr sind Starkregen und klimabedingte Schäden präsenter. Die Risikozonierung zeigt: Das Haus steht heute nicht mehr einfach sicher, sondern kann jederzeit Schaden nehmen. Vermittler müssen ihren Kunden vermitteln, dass die Wohngebäudeversicherung Teil eines Gesamtpakets ist, zu dem auch Hausrat und weitere Policen gehören.

International denken, lokal handeln

Ein weiteres Thema: Der Zugang zu internationalen Risikoträgern. Fuchs relativiert den Begriff Gamechanger, das ist gängige Praxis. Der Markt bleibt offen für ausländische Player, mit denen Kooperationen entstehen. Das schafft neue Perspektiven, besonders wenn im deutschen Markt einzelne Träger aussteigen. Für Vermittler heißt das, die Angebote kritisch zu prüfen und internationale Lösungen nicht zu unterschätzen. Auch im deutschen Markt bleibt genug Nachfrage, betont Fuchs, beide Seiten profitieren vom Austausch.

Mehrwert für Vermittler und Bestand

Wer viele Wohngebäudeversicherungen im Bestand hat, sichert nicht nur den Kunden, sondern auch die eigene Position. Fuchs sieht darin einen echten Assetfaktor: „Außerdem hängt viel anderes Geschäft da dran. Banal, die Hausrat oder andere Dinge mehr hängen natürlich dann zusammen.“ Bestände stärken den Vertrieb, schaffen Anschlussgeschäft und erhöhen Stabilität im täglichen Geschäft.

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Vermittler ihren Fokus auf Wohngebäude verlagern und das Thema mit Gefühl und Klarheit besetzen sollten. Die Zeiten, als Wohngebäude nebenbei lief, sind vorbei. Der Markt verlangt Haltung, professionelle Beratung und den Blick für Veränderungen.

Fazit

Wohngebäudeversicherung bleibt ein Kernthema für den Vertrieb. Es braucht Vermittler, die mit Erfahrung, Praxisnähe und dem richtigen Blick für Risiko beraten. Das Marktumfeld ändert sich, aber wer den Kunden und das Produkt versteht, bleibt relevant. Die ganze Folge mit Lars Fuchs und Torsten Jasper hörst du im Makler und Vermittler Podcast.

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