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Mehr InformationenMensch oder Maschine: Wie KI den Vermittler-Alltag verändert
Das Thema KI beschäftigt mittlerweile jeden in der Branche. Die Entwicklungen sind rasant und die Frage, wie sich Mensch und Maschine im Vertrieb ergänzen, steht im Mittelpunkt vieler Gespräche. Im aktuellen Makler und Vermittler Podcast diskutiert Torsten Jasper mit Lars Fuchs über die tatsächlichen Auswirkungen von KI auf den Vermittleralltag.
Vertrauen bleibt entscheidend
Lars Fuchs kommt direkt auf den Punkt: Die KI ersetzt den Vermittler nicht, sie entlastet ihn. Für ihn ist klar, dass Vermittler die Kundenschnittstelle besetzen und weiterhin das Vertrauen ihrer Kunden genießen. „Ihr habt das Vertrauen von euren Kunden. Ihr kennt die Kunden gut. Ihr seid der verlässliche Ansprechpartner“, so Fuchs. Die Technologie kann viele operative Aufgaben übernehmen, besonders dann, wenn sie Prozesse wie die Schadenregulierung beschleunigt. Früher musste der Vermittler sich mehrfach kümmern, nachfassen und Zeit investieren. Jetzt übernimmt KIM spielerisch die Abläufe, der Schadenfall wird schneller und zur Zufriedenheit des Kunden abgewickelt, so bleibt der Vermittler eingebunden, aber muss sich nicht mehr mit Routineaufgaben belasten.
Praxisnahe Beispiele statt Floskeln
Das gilt auch für andere Prozesse. Fuchs berichtet, wie Erfahrungen aus der Schadenregulierung nun auf Betrieb, Vertrag und Antrag übertragen werden. Ziel ist, Self-Services zu schaffen, die Vermittler und Kunden gleichermaßen entlasten. Ein konkretes Beispiel zeigt, wie eine Check-up-Service-Mail an Kunden verschickt wird, um Veränderungen wie einen Umzug oder die Anpassung der Wohnfläche zu erfassen. Der Kunde kann selbst die Daten eingeben, die KI verarbeitet sie und erstellt automatisch einen Nachtrag zur Police. Vermittler werden dabei informatorisch eingebunden, müssen aber nicht mehr alles selbst abwickeln. So bleibt mehr Zeit für echte Beratung.
Weg von Entscheidungen im Elfenbeinturm
Fuchs betont die Bedeutung von Feedback aus dem Vertrieb. Die Entwicklung neuer Prozesse und Tools läuft nicht ausschließlich intern. Für MLP-Berater gab es bereits Austausch, künftig soll ein Vermittlerbeirat entstehen, der regelmäßig Input liefert. Entscheidungen sollen nah am Puls der Branche getroffen werden. Wer sich engagiert und mitarbeitet, hat die Chance, noch intensiver eingebunden zu werden.
Haltung und Zusammenarbeit
Das Gespräch zeigt, dass KI nicht als Gefahr, sondern als Partner verstanden werden sollte. Entscheidend ist, dass Vermittler sich aktiv mit den neuen Möglichkeiten auseinandersetzen und Verantwortung für die Kundenschnittstelle übernehmen. Technik erleichtert den Alltag, aber Vertrauen und persönliche Beziehung bleiben unverzichtbar.
Fazit
Wer im Vertrieb erfolgreich bleiben will, sollte KI als Werkzeug begreifen, das Freiräume schafft, aber nicht ersetzt. Die Rolle des Vermittlers wird neu definiert, ohne an Relevanz zu verlieren. Wer die aktive Kommunikation mit seinen Kunden pflegt und offen an die Prozesse herangeht, bleibt wettbewerbsfähig und kann die Entwicklung mitgestalten.
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